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Aktuelle Nachrichten

Rententhemen
22.10.2019 11:46
Neustart statt Ruhestand: "plan b" im ZDF über Arbeiten im Alter
ZDF: Mainz (ots) - Ideen für ein erfülltes Arbeiten im Rentenalter stellt am Samstag, 26. Oktober 2019, 17.35 Uhr, die Sendereihe "plan b" im ZDF vor: "Neustart statt Ruhestand - Erfülltes Arbeiten im Alter" heißt der Film von Denise Dismer, der ...
21.10.2019 09:30
Altersvorsorge: Deutschland bei den Faktoren Angemessenheit und Integrität gut platziert
Mercer Deutschland: Frankfurt (ots) - Im Vergleich von 37 Altersvorsorgesystemen weltweit belegt Deutschland in der Gesamtbewertung Rang 13 (66.1 Punkte). Im Index erreichen die Niederlande und Dänemark A-Noten (81.0 und 80.3 Punkte) und sind damit am besten auf die ...

Altersarmut
23.10.2019 18:39
Mitteldeutsche Zeitung: zur Grundrente
Mitteldeutsche Zeitung: Halle (ots) - Politisch ist die Bedeutung der Grundrente kaum zu unterschätzen. In der Sache darf sie aber auch nicht überschätzt werden. Das Vorhaben ist kein Allheilmittel gegen Altersarmut. Niedrige Rentenansprüche sind meist die Folge niedriger ...
23.10.2019 16:58
Frankfurter Rundschau: Nicht nur Symptome bekämpfen
Frankfurter Rundschau: Frankfurt (ots) - Politisch ist die Bedeutung der Grundrente kaum zu unterschätzen - für die Parteien und auch als Signal an die Betroffenen. In der Sache darf sich aber nicht überschätzt werden. Das Vorhaben ist mitnichten ein Allheilmittel gegen ...

Pressemitteilungen
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BRR-Publikationen

Rentenchefin warnt "Jamaikaner"

07. November 2017

Die Chefin der gesetzlichen Rentenversicherung Gundula Roßbach hat die Jamaika-Unterhändler davor gewarnt,die Mütterrente erneut anzuheben, ohne die Kosten dafür aus Steuermitteln zu ersetzen. Das gleiche Problem gelte für eine mögliche Aufstockung der Renten für Geringverdiener.Auch eine solche Reform müsste aus Steuermitteln bezahlt werden,sagte Roßbach.Sollte dies trotzdem durchgeführt werden, wäre ein RV- Beitragsanstieg notwendig.  
Das Argument der Rentenchefin ist nachvollziehbar:Wenn die Politik beschließt,dass höhere Renten oder überhaupt Renten für bestimmte Gruppen ausgezahlt werden sollen die nicht entsprechend in die Rentenversicherung einbezahlt haben ,kann sie das tun,aber dann handele es sich um eine Aufgabe,die die gesamte Gesellschaft bezahlen hat,und nicht nur die Renten-Beitragszahler.Im Prinzip sind das Versicherungsfremde Leistungen.

Noch nie wurde in den letzten Jahren so klar und deutlich von einer Präsidentin der RV darauf hingewiesen, dass die Politik einen Raubbau in der RV veranstaltet um Wahlversprechen nur auf Kosten der RV-Beitragszahler zu finanzieren.Dies passiert seit 1957 und ist für den BRR seit 10 Jahren eines der Hauptthemen die angeprangert werden.

Die CSU ist 2017 wie bereits im Jahr 2013 mit der Forderung nach einer höheren Mütterrente in den Wahlkampf gezogen.Damals konnte sie sich in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen.

Teures Wahlversprechen
Seit 2014 wird daher rund 9,5 Millionen Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern bei der Rente ein zusätzliches Jahr Erziehungszeit angerechnet. Dies bedeutet, dass in diesem Jahr für betroffene westdeutsche Frauen eine um ca.31,00 Euro höhere Rente im Monat, für ostdeutsche Frauen ca.29,70 Euro mehr für jedes einzelne Kind.

  Diese Reform ist ausgesprochen teuer.Allein die Anhebung von 2014 kostete seitdem rund sieben Milliarden Euro im Jahr,Tendenz steigend. Bis jetzt wird diese Kostensteigerung ausschließlich aus der Rentenkasse bezahlt,aus Steuermitteln gab es für sie bislang keinen Ersatz.Diese Belastung in der RV macht sich bereits sehr deutlich bemerkbar:Die RV machte in den vergangenen Jahren Verluste in Milliardenhöhe.Die angesparten Rücklagen sind bedenklich reduziert,und das, obwohl die Zahl der Beitragszahler und auch deren Löhne seit Jahren stark ansteigen.Eine Entwicklung, die sich nicht endlos fortsetzen wird.

Eine erneute Anhebung der Mütterrente würde noch einmal im ähnlichen Umfang kosten.Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) berechnet die Kosten für die bereits umgesetzte und die nun von der CSU geforderte Anhebung auf insgesamt 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2018 beziehungsweise 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2019.Im Vergleich dazu war die ebenfalls stark kritisierte und 2014 von der SPD durchgesetzte Rente mit 63 geradezu ein Schnäppchen:Ihre Kosten beliefen sich dem IW Köln zufolge auf rund 0,5 Milliarden Euro im Jahr 2015 und knapp 1,2 Milliarden Euro in diesem Jahr.

Ein weiterer Vergleich:Im Jahr 2015 kostete das gesamte Hartz-IV-System - also die Regelsätze,Wohn- und Heizkosten, Verwaltung,Sozialversicherungsbeiträge und Eingliederungsmaßnahmen - insgesamt 42 Milliarden Euro. Setzte sich die CSU durch, würde allein die höhere Mütterrente im Vergleich zur Zeit vor 2014 künftig jedes Jahr rund ein Drittel der gesamten Hartz-IV-Ausgaben kosten.

Zudem hilft eine erneute Anhebung der Mütterrente nicht gegen Altersarmut.Sie würde - wie bereits die Erhöhung seit 2014 - erneut nicht jenen Rentnerinnen zugute kommen, die mehr Geld am nötigsten hätten:Den Empfängerinnen von Grundsicherung im Alter. Denn die höhere Rente wird voll auf die Grundsicherung angerechnet:Die rund 30 Euro im Monat mehr an Rente pro Kind werden von der Grundsicherung abgezogen. An der finanziellen Situation der Betroffenen ändert sich nichts.

Nutznießerinnen einer höheren Mütterrente sind dagegen zu einem beträchtlichen Teil Frauen, die bereits jetzt finanziell relativ gut abgesichert sind.Auch sehr viele Beamtinnen profitieren von dieser Regelung,da sie anfangs noch nicht Beamtenstatus hatten,sondern Angestellte waren.

Ist Baden-Württemberg "pleite"?

09. Oktober 2019

Vermögensrechnung 2017 des Landes legt wahre Schuldenlast offen. In seinem in 2012 erschienenen Buch „Die Pensionslüge – Warum der Staat seine Zusagen für Beamte nicht einhalten kann und warum uns das alle angeht“ führt Christoph Birnbaum...

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Sprechen Deutschlands Richter noch "Recht"?

06. Oktober 2019

Am 6. März 2002 entschied das Bundesverfassungsgericht (BVerfG), dass durch die Besteuerung der Pensionen und Nichtbesteuerung der Renten Pensionäre gegenüber Rentnern steuerlich benachteiligt werden. In seiner Entscheidung (Aktenzeichen 2 BvL...

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Beamtenversorgung in Baden-Württemberg

29. September 2019

Ruhegehälter und Hinterbliebenenversorgung steigen in den nächsten Jahren rasant an, die Schere zwischen Renten und Pensionen öffnet sich weiter.Laut Versorgungsbericht 2019 der grün-schwarzen Landesregierung hat sich das Bruttoinlandsprodukt...

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Was macht der "Geheimbund" (Kommission Verlässlicher Generationenvertrag) von SPD-Minister Heil?

22. September 2019

Seit 1 Jahr tagt der "Geheimbund" des Minister Heil und es ist nichts zu hören,wie die zukünftige Rentenpolitik in Deutschland strukturiert und gesellschaftspolitisch ausgewogen sein soll.Die Kommision hat sich zu absolutem Schweigen verpflichtet...

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Plünderung der Rentenkasse durch Gesetzesverletzung der Bundesregierung Teil 4

16. September 2019

 Aufwendige Recherche des BRR zur falschen Finanzierung der Mütterrente,in der alle Bundestagsabgeordnete angeschrieben wurden.Die Aussagen sind teilweise schokierend.

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Zweifel an Armutsstudie von Bertelsmann Stiftung

14. September 2019

Zweifel an solchen Studien, vor allem wenn sie von der Bertelsmann Stiftung kommt, sind sehr berechtigt. Nach offiziellen Angaben liegt die Armutsgefährdung hierzulande bei 15,8 %. Überdurchschnittlich...

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"Verfassungswidrige" GroKo bald vor dem Aus?

26. August 2019

Die Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD schwächeln und viele in der SPD möchten am liebsten die Regierungskoalition verlassen.Dass dies so kommen wird war teilweise vorauszusehen. Dass den Parteien der Wille des Wählers nicht...

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BRR sieht Beamtenerhöhung als Schritt zur weiteren Spaltung der Gesellschaft

19. Juli 2019

Mit einer Stellungnahme in der Stgt.-Zeitung vom 19.07.2019 zum Gesetz über die Anpassung von Dienst-und Versorgungsbezügen in Baden-Wttbg.2019/20/21 (BV AnpGBW2019/20/21 Drucksache 16/6493 gibt der BRR folgende Stellungnahme ab.

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Video

Rentner-Armut per Gesetz

ARD.Griff in die Rentenkasse

ARD.Rentenvergleich Österreich-Deutschland

Fakten über Betriebsrente

Beamtenreport ARD 3.12.2018

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