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19.11.2020 13:15
Immer mehr Rentner gehen arbeiten - aus Spaß oder Not?
DSL e.V. Deutsche Seniorenliga: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten – aus Spaß an der Arbeit oder aus Geldnot? Den Lebensabend in Ruhe genießen, seinen Hobbys nachgehen, Zeit mit den Enkeln verbringen und natürlich verreisen. Für viele Rentner sieht diese ...

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23.11.2020 14:58
Konzern Versicherungskammer weist auf Notwendigkeit einer Riester-Reform hin
Konzern Versicherungskammer Bayern (VKB): München (ots) - Vor dem Hintergrund der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarten Reform der Riester-Rente und der für diesen Mittwoch im Bundeskabinett geplanten Behandlung des Rentenversicherungsberichts sowie des ...
18.11.2020 07:00
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BKK VBU: Berlin (ots) - Mit einem auf zwei Jahre angelegten Präventionsprojekt "betterplace well:being" erforschen die Betriebskrankenkassen BKK·VBU, Salus BKK und pronova BKK wie die Zusammenarbeit in neuen Arbeitsformen und -umgebungen ...

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BRR-Publikationen

Demografischer Faktor aus Sicht der Rentenbeitragszahler Teil 2


11. August 2020

Demografie – ein politisch missbrauchter Begriff  

In den politischen Debatten der letzten Jahre nimmt das Thema Demografie einen immer wichtigeren Stellenwert ein.So berufen sich Politiker fast aller Parteien bei ihren Entscheidungen und Plänen mit Vorliebe auf die Veränderungen in der Altersstruktur der Bundesrepublik Deutschland, um den Umbau - sprich Abbau - des Sozialstaats zu begründen.Im Vordergrund dieser Argumentation stehen dabei die zunehmende Überalterung und der Bevölkerungs-rückgang. Die Folge wäre, so wird argumentiert, dass die sozialen Sicherungssysteme zunehmend an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen.Deshalb seien radikale Einschnitte vor allem im Renten-system unvermeidlich, ebenso eine Privatisierung der Renten-und Krankenversicherungssysteme.


Armutslöhne und Altersarmut 

Trotz der Einführung eines Mindestlohns am 01. Januar 2015 beziehen in Deutschland 21,4 Prozent der Arbeitnehmer im europäischen Vergleich einen Lohn unter der Niedriglohnschwelle von 10,00 Euro. Dazu zählen auch die 1,9 Mio. Beschäftigte, die den Mindestlohn von 9,35 Euro erhalten und 1,8 Mio. Beschäftigte, die immer noch unter dem gesetzlichen Mindestlohn verdienen.Und dazu zählen längst nicht nur Menschen mit geringer Qualifikation. Ein Großteil der Niedriglöhner hat einen Berufsabschluss.

 

>> Demographie Tabelle Mindestlöhne


Seit der Einführung der Hartz IV-Gesetze, die zwischen 2003 und 2005 schrittweise in Kraft traten, wurden bis heute aus dem Steueraufkommen die unglaubliche Summe vom über 480 Mrd. Euro  ausgegeben, um Niedriglöhnern ein existenzsicherndes Einkommen zu verschaffen.

Das heißt im Umkehrschluss: Die Steuerzahler haben die Arbeitskosten der Arbeitnehmer subventioniert.

1972 war die Einsatzzeit von Leiharbeitnehmern in einem Betrieb auf 3 Monate begrenzt. Durch den massiven Druck der Unternehmer wurde diese Grenze kontinuierlich erweitert. Die rot/grüne Regierung erhöhte 2002 die Einsatzzeit auf einen Schlag um ein Jahr auf insgesamt 24 Monate. Zwischen 2003 und 2016 gab es keine Begrenzung der Überlassungszeiten mehr.

Wie aber sollen Arbeitnehmer, die nicht genug verdienen um den täglichen Bedarf zu decken, Vorsorge für ihr Alter betreiben? Die völlige Ignoranz dieses Problems, das weder Unternehmen noch Politiker oder Talkshow-Moderatoren interessiert, ist unbegreiflich. Mindestens 6,5 Mio. Bundesbürger haben keine auskömmliche Existenz und keine Aussicht auf ein abgesichertes Leben im Alter – eine tickende Zeitbombe! Das ist das größte Verbrechen der heutigen Sozial- und Wirtschaftspolitiker. Für die unabsehbaren Folgen sind die Parteifunktionäre und Bundestagsabgeordneten verantwortlich.

Die Mär von der demografischen Belastung

Nach der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes lautet eines der möglichen Szenarien wie folgt: Die Gesamtbevölkerung Deutschlands schrumpft von 82 Mio. Personen im Jahre 2008 auf 67,5 Mio. Personen im Jahre 2060.

Die abnehmende Zahl der Geburten und das Altern der gegenwärtig mittleren Jahrgänge führen zu merklichen Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Bis zum Jahr 2060 werden die stark besetzten Jahrgänge weiter nach oben verschoben und dabei schließlich ausdünnen und von zahlenmäßig niedrigeren Geburtszahlen ersetzt. Damit gehen signifikante Verschiebungen in der Relation der einzelnen Altersgruppen einher.

Heute besteht die Bevölkerung zu 18 % aus Kindern und jungen Menschen unter 20 Jahren, zu 61 % aus 20- bis unter 65-Jährigen und zu 21 % aus 65-Jährigen und Älteren. Bis zum Jahr 2060 wird – bei einer kontinuierlichen demografischen Entwicklung und einer langfristigen Nettozuwanderung von 100 000 Personen pro Jahr – der Anteil der unter 20-Jährigen auf 16 % und der Anteil der Menschen im Erwerbsalter auf 51 % sinken. Im Gegenzug werden doppelt so viele 70-Jährige leben, wie Kinder geboren werden. Der absolute Bevölkerungsrückgang wird allerdings durch den höheren Wanderungssaldo geringer ausfallen. Vor allem die Anzahl der Menschen im Erwerbsalter wird im Jahr 2060 bei stärkerer Zuwanderung größer sein.

Zusammenfassung

Bei der Gegenüberstellung der „veröffentlichten Propaganda“ mit belastbaren Fakten wird deutlich, wie sich unter verschiedenen Regierungen die soziale Schieflage entwickelt hat. Die katastrophale Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland wird zu einer Katastrophe für alle Generationen.

Der Erfindungsreichtum des Staates bei der Verwaltung des Mangels nimmt in dem Maße zu, wie das Kapital für seinen Profit die Zahl der „Leistungsträger“ reduziert und für das weitere Sinken der Gesamtlohnsumme sorgt. Dies schadet allen Generationen. Die Wirtschaftsleistung und die Produktivität wachsen Jahr für Jahr, und das bei gleichbleibender bzw. schrumpfender Bevölkerung. Bei einer gerechteren Verteilung  könnte das, was für den einzelnen bleibt, entsprechend mitwachsen.

Der demografische Wandel ist nichts Neues. Ein Blick in die Geschichte zeigt:
„Der Geburtenrückgang begann im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts und dauerte bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dazu kommen die Geburtenausfälle während der Zeit der beiden Weltkriege sowie der Weltwirtschaftskrise, die neben der erhöhten Sterberate zu Unregelmäßigkeiten im Altersaufbau der Bevölkerung geführt haben.“ Mitte der 60iger Jahre des 20. Jahrhunderts folgte der Pillenknick. Dann kam der Krieg in Jugoslawien und die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten ohne dass dies Jemand vorhergesagt hätte. Seit 2015 kommen vermehrt Asylsuchende aus Syrien, Afghanistan und Afrikanischen Staaten zu uns. Keiner weiß, was bis 2060 passieren wird. Trotzdem werden aus den Zahlen Schlagzeilen, die Stimmung machen.
 
Quelle: Positionspapier „Soziale Sicherung in Deutschland“ Betriebsrentner Deutschland e.V.

Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellennachweis gestattet.


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